Wie wählt man einen 4-20-mA-Temperaturtransmitter aus? 3 häufige Fehler, die Sie vermeiden sollten.
Der 4-20 mA TemperaturtransmitterDie Temperatursignalumwandlung ist die am weitesten verbreitete Lösung in industriellen Anwendungen, dennoch tappen viele Ingenieure in typische Auswahlfehler – sie kaufen Geräte mit Genauigkeitsdrift, Signalsprüngen oder sogar durchgebrannten Platinen. Die Ursache liegt oft in der Auswahlphase.
Dieser Artikel erklärt tDrei große Irrtümer, die Ihnen helfen, die richtige Wahl zu treffen.
Irrtum 1: Ist höhere Genauigkeit immer besser? Untersuchen Sie zunächst die Stabilität.
Viele Beschaffungsteams entscheiden sich sofort für Temperaturtransmitter mit einer Genauigkeit von 0,1 % im 4-20-mA-Bereich. Dabei garantiert eine hohe Genauigkeit per se einen stabilen Messwert. So erwarb beispielsweise ein Chemiewerk einen kostengünstigen Transmitter mit 0,1 % Genauigkeit und musste während des dreimonatigen Probebetriebs häufige Temperaturschwankungen und wiederholte Störungen im automatischen Steuerungssystem feststellen. Bei der Geräteauswahl müssen daher sowohl die Genauigkeitsklasse als auch die Langzeitstabilität berücksichtigt werden. Produkte mit einer jährlichen Drift von ≤ 0,1 % sollten unbedingt bevorzugt werden, da diese Kennzahl deutlich wichtiger ist als die nominelle Genauigkeit allein.
Irrtum 2: Können PT100- und K-Typ-Thermoelemente austauschbar verwendet werden? Der Eingangstyp muss kompatibel sein.
Der 4-20 mA Temperaturtransmitter unterstützt zwei Eingangstypen: thermischen Widerstandseingang (PT100/Pt1000) und Thermoelementeingang (Typen K/J/E/S), jeweils mit unterschiedlichen Temperaturmessbereichen und Anwendungsszenarien.
| Eingabetyp | Temperaturmessbereich | Anwendbare Branche | Details der Präzision |
| PT100-Eingang | -200~500℃ | Chemische Industrie, Lebensmittel, Pharmazeutische Industrie | Hohe Präzision |
| Eingang für Thermoelement vom Typ K | -200 bis 1300 °C | Metallurgie, Wärmebehandlung, Öfen | Breites Sortiment |
Die Wahl des falschen Eingangstyps kann zu einem unzureichenden Messbereich oder, in schwerwiegenden Fällen, zu Messfehlern von mehr als 10 °C führen. Überprüfen Sie daher vor der Modellauswahl stets den tatsächlichen Betriebstemperaturbereich.
Irrtum Nr. 3: Ist ein 4–20 mA-Signal immun gegen Störungen? Die Verkabelung ist entscheidend.
4-20-mA-Signale weisen im Vergleich zu Spannungssignalen eine höhere Störfestigkeit auf, sind aber nicht völlig immun. Elektromagnetische Störungen, die von industriellen Frequenzumrichtern und Hochleistungsgeräten erzeugt werden, können Signalschwankungen von mehr als ±2 % verursachen. Wichtige Auswahlkriterien sind:
→ Wählen Sie einen Temperaturtransmitter mit Isolationsfunktion (drei Isolationen: Eingang, Ausgang und Stromversorgung)
→ Die Signalleitung verwendet ein geschirmtes, verdrilltes Zweidrahtkabel, das mindestens 30 cm vom Stromkabel entfernt verlegt ist.
→ Die Anschlussklemmen müssen fest angezogen sein; schlechter Kontakt ist die Hauptursache für Signalübergänge.
Dreistufige Schnellauswahlmethode
- Temperaturmessbereich bestimmen → Eingangstyp auswählen (PT100- oder K-Typ-Thermoelement)
- Umgebungsbedingungen prüfen → Integriertes oder Split-Gerät auswählen (Split-Gerät für Hochtemperatur-/korrosive Umgebungen empfohlen)
- Prüfen Sie die Schutzart → IP65 oder höher ist für industrielle Anwendungen geeignet; für explosionsgeschützte Bereiche muss eine Ex-Zertifizierung vorliegen.
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Wählen Sie den passenden 4-20 mA-Temperaturtransmitter aus, indem Sie zunächst Ihre Betriebsanforderungen klären. Gerne beraten wir Sie kostenlos bei der Auswahl des passenden Transmitters.
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